In dieser Woche soll es, in unserer Wochenschlussandacht,    um das Beten gehen.

 

Einmal haben Jesus Freunde gefragt, wie sie mit Gott reden können und Jesus hat geantwortet, ich gebe euch ein Gebet, was alles beinhaltet, was ihr braucht.

Dieses Gebet ist das Vater unser.                                                                                              Die sieben Bitten, verbinden uns mit Gott.

Es beginnt im Himmel, geht auf die Erde und verbindet beides am Schluss.

 

Vater unser im Himmel.

Vater ist eine Ansprache, die etwas Vertrautes hat und eine Geborgenheit wachruft.     Ich kann mit Gott reden, wie mit einem Vater oder einem engen Vertrauten.                      Er ist immer für mich da, hört mir zu, gibt mir Trost. Wie Eltern das für ihre Kinder tun.

Bei Josua im alten Testament steht schon die Zusage: Ich lasse dich nicht fallen und ich verlasse dich nicht. Mit dieser Zusage kann ich getrost mein Gebet Vater unser im Himmel beginnen, denn das Vesprechen gilt ein Leben lang.

Auch für Kinder ist das ein Bild, was sich einprägt und womit sie etwas verbinden können.

 

Im nächsten Satz wird es schon etwas schwieriger:

Geheiligt werde dein Name

Dazu hat man als Kind erstmal keine Erklärung, als Erwachsener unter Umständen aber auch nicht. Diese Aussage fühlt sich vielleicht genauso fern wie der Himmel an...

eigentlich bedeutet es ganz einfach gesagt, Gott, Vater, du bist mir so wertvoll und wichtig, dass ich dir sagen will, wie besonders du für mich bist.

 

Dann geht es weiter:

Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden...

Das heißt wohl, dass wir dafür sorgen sollen, dass ein kleines bisschen Himmel auf die Erde kommt. Wie soll das gehen? Bei dieser Bitte bin ich ganz persönlich gefragt.

Ich höre mal einem Menschen zu, der gerade jemanden zum Reden braucht,              weil er Sorgen und Nöte hat. Ich helfe, wo Hilfe gebraucht wird, ich mache jemanden eine Freude usw. Dann werden wir die Helfer Gottes auf der Erde sein und seinem Wort folgen, so wie Jesus es uns vorgemacht hat.

 

Nun folgt die Bitte: Unser tägliches Brot gib uns heute! Als Kind meine Lieblingsbitte,  da ich ohne Erklärung sofort etwas damit anfangen konnte. Wenn in der Kirche           das Vater unser gebetet wurde, habe ich auf diesen Satz gelauert,                                   um mich an dieser Stelle am Gebet zu beteiligen,                                                                  da ich den Rest noch nicht verstanden habe. Das es aber wichtig war, dafür zu danken, immer satt zu sein, dass konnte ich schon verstehen. Außerdem war und ist es ein großes Glück  was leider nicht jedem zuteil wird.

 

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern...

Zu verstehen ist diese Bitte und es klingt auch erstmal ganz einfach.

Gott verzeiht uns, wenn wir uns abgewand haben oder uns nicht an seine Gebote gehalten haben und so sollen wir es ebenfalls tun.                                                                 An dieser Stelle fängt es aber an, schwierig zu werden, da wir nur Menschen sind      und nicht immer bedingungslos verzeihen können, wenn wir verletzt wurden.               Gott erwartet von uns aber auch keine Wunder. Eigentlich möchte er nur,                     dass wir uns Mühe geben, dass Verzeihen immer wieder zu üben.                                     An dieser Stelle fühlt es sich wieder ganz kindlich an.                                                         Gott erinnert uns immer wieder daran, dass man mit Freundlichkeit, Verständnis             und Verzeihen können, ohne Groll im Herzen,zufriedener und besser leben kann.

 

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen

Über diese Bitte muss man vielleicht ein bisschen nachdenken....

Übersetzt würden wir wohl sagen, lass dich zu nichts anstiften, wovon du nicht überzeugt bist oder wo du im Grunde deines Herzens schon spürst,                              dass es sich nicht richtig anfühlt. Dann lass dich durch das Gespräch mit Gott          stark machen, Nein zu sagen. Das ist nicht leicht, aber es wird dich vor Menschen            und Situationen bewahren, die nicht gut für dich sind.

 

Nun kommen wir zum Ende:

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Wenn wir uns dieses Gebet so bewusst machen und versuchen,                                     die Bitten so gut es geht zu erfüllen, können wir diesen letzten Satz                                  aus tiefstem Herzen beten. Wir sorgen dann  heute im Kleinen schon dafür,                dass unsere Welt ein kleines bisschen besser wird.

So soll es sein oder mit dem biblischen Wort Amen.

 

Liebe Eltern,

beten sie doch in der Familie dieses Gebet einmal gemeinsam und unterhalten sich über jede Bitte. Sie finden bestimmt Beispiele, die in ihrem Leben wichtig sind.

Vielleicht schreibt ja auch jeder aus der Familie ein eigenes Gebet an Gott oder malt ein Bild zu den Dingen, die für das eigene Gebet wichtig sind. Ein Gebet beruhigt,            lässt einen Gedanken sortieren und am Ende wieder etwas klarer schauen.                   In unserer schnellen Welt ist es noch wichtiger geworden,                                            einmal am Tag inne zu halten.

Basteln sie eine Familienkerze, die sie einmal am Tag anzünden,                                       um Pause zu machen. ( In Home Office/ Home Schooling Zeiten besonders wichtig!)

Erzählen sie sich, was am Tag Schönes passiert ist, was einem Sorgen macht          oder was einen traurig gestimmt hat.

Dazu gibt es ein Lied, was sie beim Innehalten unterstützen könnte.

 

Mitten am Tag ein Innehalten, mitten am Tag ein kleines Glück.

Ich finde Zeit, tief durchzuatmen, Zeit für ein Wort und für Musik.

Mitten am Tag sich Zeit zu nehmen, für ein Gebet, für Speis und Trank.

Mitten am Tag ein Innehalten, mit Gottes Lob und ganz viel Dank.

Von Eugen Eckert und Fritz Baltruweit

Auch wieder zu hören auf You tube

 

Vielleicht gefällt  ihnen das Ritual und sie integrieren es in ihren Alltag,                                um einmal am Tag bewußt Pause zu machen.

 

 

 

 

Hier noch ein paar Ideen, um Kerzen zu gestalten.

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Eine Info für alle Familien, die ab Montag die Notbetreuung in Anspruch nehmen. Wir werden die Kinder draußen in Empfang nehmen. Die Mitarbeiterinnen werden sich dann um das Ausziehen kümmern und beim Abholen läuft es ebenso. Wir werden ihnen die fertig angezogenen Kinder zur Tür bringen.

Katja Andreas und Britta Knorr

 

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Liebe Eltern,

das ist der offizielle Brief der Gemeinde Vechelde. Die Platzvergabe für die Notbetreuung wird auch zentral über die Gemeinde Vechelde geregelt. Parallel dazu erhalten sie von uns eine persönliche E-Mail. Sollten sie die aus irgendwelchen Gründen nicht bekommen oder Fragen haben, rufen sie uns an.

Britta Knorr und Katja Andreas

Liebe Eltern und liebe Kinder,

wir wünschen allen ein gesegnetes neues Jahr. In der Hoffnung, dass es viele schöne Momente für uns bereit hält.

Das Team der Arche Noah

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Evangelische Kindertagesstätte 

             

              Arche Noah

 

 

 

Klein einsteigen, groß `rauskommen!

Mit diesem Motto unserer Konzeption begrüßen wir Sie auf der Webseite der Evangelischen Kindertagesstätte Arche Noah in Vechelde

 

Steigen Sie ein und machen Sie eine kleine Reise durch unser Haus. Wenn Sie uns nach dieser Fahrt gern persönlich kennen lernen möchten freuen wir uns über Ihren Anruf oder einen Besuch!

 

Kinder

 

 

 

Kinder wollen sich bewegen.

 

Kindern macht Bewegung Spaß,

 

weil sie so die Welt erleben,

 

Menschen, Tiere, Blumen, Gras.

 

 

 

Kinder wollen laufen, springen,

 

kullern, klettern und sich dreh`n,

 

wollen tanzen, lärmen, singen,

 

mutig mal ganz oben steh`n,

 

ihren Körper so entdecken,

 

und ihm immer mehr vertrau`n,

 

wollen tasten, riechen, schmecken

 

und entdecken hören, schau`n,

 

fühlen, wach mit allen Sinnen

 

innere Bewegung - Glück.

 

 

 

Lasst die Kinder dies gewinnen

 

und erleben Stück für Stück.